Wohn- und Pflegezentrum Bartholomäus ▪ Marl-Polsum
Wohn- und Pflegezentrum Bartholomäus
Kolpingstrasse 21
45768 Marl-Polsum
Telefon: (0 23 65) 69 99 - 000
E-Mail: post@wpz-bartholomaeus.de
Ihre Ansprechpartnerinnen:
Frank Friedrich
Einrichtungsleitung
Emine Moradi
Pflegedienstleitung
Wohnen und Pflege im Wohn- und Pflegezentrum Bartholomäus
Seit 2006 bietet das Wohn- und Pflegezentrum Bartholomäus in Marl-Polsum stationäre Pflege für ältere und pflegebedürftige Menschen. Das Haus gehört zu den Pflegeeinrichtungen Kirsch, einem Familienunternehmen aus Herten.
Unsere Bewohnerinnen und Bewohner leben in Einbettzimmern mit behindertengerechter Nasszelle. Gepflegt wird nach dem Prinzip der bedürfnisorientierten Bezugspflege mit individueller Pflegeplanung und bewohnerorientierten Pflegestandards.
Zum Haus gehören ein Café-Restaurant, Therapieräume und ein Friseur. Spielrunden, Ausflüge sowie Haus- und Jahreszeitenfeste gestalten den Alltag. Ausgebildete Sozialarbeiter beraten Bewohner und Angehörige. Besuche sind ganztägig möglich.
Polsum: Lage und Entwicklung
Polsum ist ein Stadtteil von Marl im Kreis Recklinghausen. Mit heute etwas mehr als 5.000 Einwohnern zählt Polsum zu den kleineren Ortsteilen der Region. Einen deutlichen Bevölkerungsanstieg erlebte der Ort im Zuge der Industrialisierung, die im nördlichen Ruhrgebiet erst um die Wende zum 20. Jahrhundert einsetzte. Seit etwa 1900 wuchs die Einwohnerzahl daher spürbar an.
Historische Ursprünge
Die erste bekannte Erwähnung Polsums stammt aus der Zeit um das Jahr 1200. Besonders bemerkenswert ist der Kirchturm, der ursprünglich als Bergfried diente und bis heute erhalten geblieben ist. Historisch gehörte Polsum zum kurkölnischen Vest Recklinghausen und war Teil des Kirchspiels im Niedervest Dorsten. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Ort dem Amt Marl zugeordnet.
Legenden und Verwaltungsgeschichte
Eine lokale Überlieferung aus der Zeit des Dreißigjähriger Krieg berichtet von einem Hund, dem sogenannten „Polsumer Möppel“, der angeblich schwedische Truppen vertrieben haben soll.
Polsum setzte sich ursprünglich aus mehreren Bauernschaften zusammen, darunter Dorf, Rennebaum, Hülsdau, Heiken, Höfen, Beckhöfen, Kotten und Bertlich. Im Zuge der kommunalen Neugliederung im Jahr 1975 wurde Polsum Teil der Stadt Marl, wobei der Ortsteil Bertlich der Stadt Herten zugeordnet wurde.
Soziale Struktur und Wirtschaft
Heute gilt Polsum überwiegend als Wohnort für die mittlere und gehobene Mittelschicht. Gleichzeitig ist der Ort im Vergleich zu anderen Stadtteilen noch stark landwirtschaftlich geprägt, was sich auch im Ortsbild widerspiegelt.
Religiöses Leben und Bildung
Aufgrund seiner Zugehörigkeit zu Kurköln blieb Polsum während der Reformation im 16. Jahrhundert mehrheitlich römisch-katholisch. Diese Prägung besteht bis heute fort, unter anderem durch die Kirchengemeinde St. Bartholomäus im Bistum Münster.
Neben der katholischen Gemeinde haben sich im Laufe des 20. Jahrhunderts auch evangelische Christen angesiedelt, die über ein eigenes Gemeindezentrum verfügen. Beide Konfessionen betreiben jeweils einen Kindergarten. Die einzige Schule im Ort ist ebenfalls katholisch geprägt.






