Wohn- und Pflegezentrum Auguste Victoria ▪ Marl-Hüls

Pflegeeinrichtungen Kirsch Kommanditgesellschaft
Wohn- und Pflegezentrum Auguste Victoria
Victoriastrasse 7-9
45772 Marl-Hüls

Telefon: (0 23 65) 69 89 - 000
E-Mail: post@wpz-auguste-victoria.de

Ihre Ansprechpartnerinnen:
05 leitungen v2 bearbc
06 leitungen v2

Selma Pür-Moustafa
Einrichtungsleitung

Mandy Gbur
Pflegedienstleitung

Wohnen und Pflege im Wohn- und Pflegezentrum Auguste Victoria

Seit 2006 bietet das Wohn- und Pflegezentrum Auguste Victoria in Marl-Hüls stationäre Pflege für ältere und pflegebedürftige Menschen. Das Haus gehört zu den Pflegeeinrichtungen Kirsch, einem Familienunternehmen aus Herten. Im selben Gebäude befindet sich die Tagespflege Mittelpunkt Mensch.

Unsere Bewohnerinnen und Bewohner leben in Einbettzimmern mit altersgerechter Möblierung und behindertengerechter Nasszelle. Gepflegt wird nach dem Prinzip der bedürfnisorientierten Bezugspflege mit individueller Pflegeplanung und bewohnerorientierten Pflegestandards.

Zum Haus gehören ein Café-Restaurant, Therapieräume und ein Friseur. Spielrunden, Ausflüge sowie Haus- und Jahreszeitenfeste gestalten den Alltag. Ausgebildete Sozialarbeiter beraten Bewohner und Angehörige. Besuche sind ganztägig möglich.

Frühe Erwähnung und ländliche Strukturen

Die Entwicklung der Stadt Marl von einem kleinen Kirchdorf zu einem bedeutenden Industriestandort nahm ihren Anfang nicht direkt vor Ort, sondern im benachbarten Gebiet rund um Hüls, das damals zur Landgemeinde Recklinghausen gehörte.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Marl bereits im Jahr 890 unter dem Namen „Meronhlare“ in den Heberegistern der Benediktiner-Abtei Werden. Über viele Jahrhunderte hinweg blieb der Ort eine ruhige, ländlich geprägte Siedlung. Noch rund 1000 Jahre später bestand Marl lediglich aus einigen Häusern und einer Kirche, umgeben von Wäldern, Heideflächen und wenigen landwirtschaftlich genutzten Flächen mit vereinzelten Höfen. Zum damaligen Amt Marl gehörten außerdem die Gemeinden Hamm, Polsum und Altendorf-Ulfkotte.

Beginn der industriellen Entwicklung

Ein tiefgreifender Wandel setzte erst vor etwa 100 Jahren ein, als in den Ortsteilen Hüls, Drewer und Lenkerbeck Bohrtürme errichtet wurden und der Bergbau Einzug hielt. Bis dahin war die Region nur dünn besiedelt. Zur Zeit der Gründung der Gewerkschaft Auguste Victoria lebten beispielsweise lediglich 1.933 Menschen in der Gemeinde Marl und 623 weitere in der Gemeinde Hamm.

Hüls selbst, der spätere Standort des Bergwerks, bestand zu dieser Zeit aus nur acht Bauernhöfen und gehörte zur Gemeinde Löntrop. Auch Lenkerbeck, Sinsen und Löntrop waren damals noch Teil der Landgemeinde Recklinghausen.

Wachstum durch Bergbau und Infrastruktur

Mit der Errichtung der Zeche Auguste Victoria entstand ein großer Bedarf an Flächen für Industrieanlagen sowie für Wohnraum der Arbeiter. Da das unmittelbare Umfeld kaum besiedelt war, mussten neue Siedlungen geschaffen werden. Gleichzeitig waren die Verkehrsverbindungen zunächst schlecht ausgebaut.

Eine zentrale Rolle spielte dabei die Haltestelle Sinsen an der Bahnstrecke Wanne–Münster, die als wichtiges Bindeglied zur Außenwelt und als „Tor zur Welt“ für die Region galt.

Vom Dorf zur Stadt

Diese Entwicklungen markierten den Beginn des Wandels von Marl hin zu einer industriell geprägten Stadt. Das Wachstum und die zunehmende Bedeutung des Ortes waren eng mit dem Bergbau verbunden und führten innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit zu einer grundlegenden Veränderung der zuvor ländlichen Struktur.

KI
KI
KI-Assistent
🗑
?
×
KI: Ich kann Ihnen alle Informationen aus der Webseite liefern. Fragen Sie mich!
Antworten werden automatisch durch KI erstellt und können Fehler enthalten.

Datenschutz & Hinweise

Dieser KI-Chat verarbeitet deine Eingaben in Echtzeit, um passende Antworten zu generieren. Die technische Verarbeitung erfolgt über die API von OpenAI.

Es werden keine personenbezogenen Daten dauerhaft gespeichert. Alle Eingaben dienen ausschließlich der Erstellung einer Antwort und werden anschließend gemäß den Richtlinien des API-Anbieters verworfen.

Bitte gib keine sensiblen oder vertraulichen Informationen ein, wie z. B.:

  • vollständige Adressen
  • Telefonnummern von Dritten
  • Bank- oder Zahlungsdaten
  • Gesundheitsdaten
  • Passwörter oder Zugangsdaten

Mit Nutzung des Chats erklärst du dich damit einverstanden, dass deine Eingaben technisch verarbeitet und an OpenAI übermittelt werden.

Für weitere Informationen siehe die vollständige Datenschutzrichtlinie auf unserer Website.