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WPZ Bartholomäus ▪ Marl-Polsum

Pflegeeinrichtungen Kirsch Kommanditgesellschaft
Wohn- und Pflegezentrum Bartholomäus
Kolpingstrasse 21
45768 Marl-Polsum

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E-Mail: post@wpz-bartholomaeus.de

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Polsum: Lage und Entwicklung

Polsum ist ein Stadtteil der Marl im Kreis Recklinghausen. Mit heute etwas mehr als 5.000 Einwohnern zählt Polsum zu den kleineren Ortsteilen der Region. Einen deutlichen Bevölkerungsanstieg erlebte der Ort im Zuge der Industrialisierung, die im nördlichen Ruhrgebiet erst um die Wende zum 20. Jahrhundert einsetzte. Seit etwa 1900 wuchs die Einwohnerzahl daher spürbar an.

Historische Ursprünge

Die erste bekannte Erwähnung Polsums stammt aus der Zeit um das Jahr 1200. Besonders bemerkenswert ist der Kirchturm, der ursprünglich als Bergfried diente und bis heute erhalten geblieben ist. Historisch gehörte Polsum zum kurkölnischen Vest Recklinghausen und war Teil des Kirchspiels im Niedervest Dorsten. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Ort dem Amt Marl zugeordnet.

Legenden und Verwaltungsgeschichte

Eine lokale Überlieferung aus der Zeit des Dreißigjähriger Krieg berichtet von einem Hund, dem sogenannten „Polsumer Möppel“, der angeblich schwedische Truppen vertrieben haben soll.
Polsum setzte sich ursprünglich aus mehreren Bauernschaften zusammen, darunter Dorf, Rennebaum, Hülsdau, Heiken, Höfen, Beckhöfen, Kotten und Bertlich. Im Zuge der kommunalen Neugliederung im Jahr 1975 wurde Polsum Teil der Stadt Marl, wobei der Ortsteil Bertlich der Stadt Herten zugeordnet wurde.

Soziale Struktur und Wirtschaft

Heute gilt Polsum überwiegend als Wohnort für die mittlere und gehobene Mittelschicht. Gleichzeitig ist der Ort im Vergleich zu anderen Stadtteilen noch stark landwirtschaftlich geprägt, was sich auch im Ortsbild widerspiegelt.

Religiöses Leben und Bildung

Aufgrund seiner Zugehörigkeit zu Kurköln blieb Polsum während der Reformation im 16. Jahrhundert mehrheitlich römisch-katholisch. Diese Prägung besteht bis heute fort, unter anderem durch die Kirchengemeinde St. Bartholomäus im Bistum Münster.
Neben der katholischen Gemeinde haben sich im Laufe des 20. Jahrhunderts auch evangelische Christen angesiedelt, die über ein eigenes Gemeindezentrum verfügen. Beide Konfessionen betreiben jeweils einen Kindergarten. Die einzige Schule im Ort ist ebenfalls katholisch geprägt.

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